"Impfen schützt!" - so das plakative (und teilweise ja auch plakatierte) Mantra von STIKO, RKI, kinderärztlichen Berufsverbänden und natürlich auch der Impfstoffhersteller. Neuere Erkenntnisse lassen es zunehmend notwendig scheinen, genauer hinzuschauen, wovor denn die jeweils einzelnen Impfungen tatsächlich (oder vermeintlich) schützen... und wovor eben nicht.

Unter der Überschrift "Mehr Schutz als gedacht" schreibt der Arzt und Journalist Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung vom 27.02.2014 (Bartens 2014) ein Loblied über Schutzimpfungen und beweist einmal mehr wie wichtig (und offensichtlich schwierig) es ist, Studien zu diesem komplexen Thema richtig zu lesen...

Von impfkritischer Seite wird immer wieder argumentiert, das normale Durchmachen klassischer Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln habe für die betroffenen Kinder einen hohen Wert, sei häufig mit einem Entwicklungs- oder Reifungsschub verbunden.

Außer der Art und der Anzahl der verwendeten Impfstoffe scheint auch der Zeitpunkt der Impfung eine wesentliche Rolle für das Auftreten von UAWs zu spielen:

Die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der steigenden Rate allergisch erkrankter Kinder und der zeitgleich zunehmenden Zahl und Dichte von Schutzimpfungen in den ersten Lebensjahren ist bis zum heutigen Tage nicht abschließend zu beantworten: