Gründe für eine Impfung können  sein

Das klassische Beispiel ist hier die Wundstarrkrampf-Impfung, da diese Erkrankung nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.

... das schwierige Thema der Herdenimmunität finden Sie hier ausführlich besprochen.

Hier ist die Rötelnimpfung für Jungen der Klassiker - das Komplikationsrisiko der Röteln beschränkt sich fast ausschließlich auf die ersten drei Monate einer Schwangerschaft.

Auch die HPV-Impfung für Jungen fällt in Grenzen in diese Kategorie, da die eigentliche Zielerkrankung der Impfung - der Gebärmutterhalskrebs - ebenfalls Jungen nicht betrifft. Unverändert stehen belastbare Studien zum Schutz vor anderen, auch Jungen und Männer betreffende, Krebsarten aus (Stand Februar 2026).

Hier finden sich die Impfkampagnen gegen Masern, Polio, Hepatitis B uvam.

Zu diesem zunehmenden Universalargument für Impfkampagnen finden Sie hier und hier wichtige Überlegungen.

So standen bei der Diskussion über die generelle Empfehlung der Windpocken-Impfung vor allem volkswirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund: die Kosten einer solchen flächendeckenden Impfung werden verglichen mit den für die Volkswirtschaft entstehenden Verlusten durch Eltern, die zur Pflege ihrer an Windpocken erkrankten Kinder zu Hause bleiben... . Dass diese Überlegungen fälschlich von der Notwendigkeit nur einer Impfdosis ausgingen und mittlerweile allein durch die nachgewiesene Notwendigkeit einer zweiten Dosis für einen (im Kindesalter fragwürdigen) Schutz konterkariert wurden, bleibt dahingestellt....