Gleichzeitige Impfungen - wie viel ist zu viel?
Die Vielzahl der mittlerweile in den ersten Lebensmonaten empfohlenen Impfungen führt dazu, dass nicht nur Kombinationsimpfstoffe verwendet (5-fach, 6-fach), sondern diese regelmäßig auch noch gleichzeitig mit jeweils anderen Impfstoffen verimpft werden, in der Regel anlässlich der Vorsorgeuntersuchungen ("Us"). Eine Studie hat jetzt die Konsequenzen für die Häufigkeit von Unerwünschten Arzneiwirkungen (UAW) untersucht. … Weiterlesen
Pentavac™-Fünffachimpfstoff in Deutschland - viel hilft viel?
Fünffach- und Sechsfach-Impfstoffe gehören seit Jahrzehnten zu den Standardempfehlungen für Säuglinge in allen europäischen Staaten. Wurde initial praktisch überall ein so genanntes "3+1-Impfschema" aus insgesamt 4 Impfungen für die Grundimmunisierung empfohlen (meist 3 Impfdosen im Abstand von je 4 - 6 Wochen und eine weitere nach mindestens 6 Monaten), konnte eine österreichisches Forschergruppe (Wiedermann 2009) schon 2009 nachweisen, dass mit einem "2+1-Schema" (zwei Dosen im Abstand von 8 Wochen, eine weitere nach mindestens 6 Monaten), also insgesamt einer Impfung weniger, immunologisch gleich gute Ergebnisse zu erzielen waren. … Weiterlesen
Kombinationsimpfstoffe
Der Trend in der Impfstoffherstellung und auch die offizielle Empfehlung der STIKO geht eindeutig in die Richtung, möglichst viele Impfstoffe in einer Kombinationsimpfung zusammenzufassen. So sinnvoll dies unter dem Aspekt erstens der geringeren Anzahl der Injektionen für das Kind und zweitens der geringeren Belastung mit den in jeder Impfung enthaltenen Begleit- und Hilfsstoffe (s. u.) sein kann, so sehr muss man - wie bei jeder Arzneimittelkombination - außer der Summe der Einzel-UAWs mögliche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Ingredienzien des „single one shot“ bedenken. Hier gibt es bis jetzt nur wenige Untersuchungen, die aber durchgehend eine verminderte Antikörperbildung bei Verwendung der Kombinationsimpfstoffe verglichen mit Einzelimpfungen aufzeigen: … Weiterlesen
