Eine junge, gesunde, sportliche Frau entwickelt wenige Tage nach der zweiten Covid19-mRNA-Impfung rasch fortschreitende Symptome einer akuten Leukämie - ein internationales Autorenteam nimmt diese Kasuistik zum Anlass, auf zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle hinzuweisen und mögliche ursächliche Mechanismen umfassend darzustellen. Neben der mRNA selbst und ihrer Affinität z.B. zum Knochenmark als Ausgangspunkt derartiger bösartiger Erkrankungen liegt ein Fokus der Arbeit auch auf der möglichen Rolle der Liponanopartikel, die in den Impfstoffen verwendet werden.

Auch wenn Fallberichte wie dieser naturgemäß keinen ursächlichen Zusammenhang beweisen können, schlussfolgern die Autoren:

"The carcinogenic risk associated with these technologies, which has long been known within the gene therapy field, represents an area of research that cannot be ignored, given the fundamental principle of medicine "primum non nocere" (first, do no harm). It is therefore crucial to perform extensive pharmacodynamic, pharmacokinetic, and genotoxicity evaluations, as well as population-based observational studies, in order to assess the potential carcinogenic risk posed by the genetic vaccines and to understand their pathogenic mechanism."

Gentilini, P. 2026. https://doi.org/10.18632/oncotarget.28827