In einem Manifest, das Sie hier im Original nachlesen können, distanzierten sich führende Wissenschaftler im Herbst 2008 von der HPV-Impfung (Gerhardus 2008) - ein in der Geschichte der deutschen Impfempfehlungen einmaliger Vorgang...

Ein aktuelles Interview mit einem der Unterzeichner, Prof. Rosenbrock, finden Sie hier (Baureithel 2008).

 

Literatur

Baureithel U. 2008. Eine gefährliche Illusion. Der Freitag, 04.12.2008. (Abruf 06.10.2018)

Gerhardus A. 2008. Dtsch Arztebl 2009; 106(8): A-330 / B-284 / C-276. (Abruf 06.10.2018)

Im Februar 2007 wurde die HPV-Impfung in einem beispiellosen Hau-Ruck-Verfahren von der STIKO in den Kanon der öffentlich empfohlenen Impfungen aufgenommen - die anfängliche Euphorie dieser "Impfung gegen den Krebs" ist längst einer ausgeprägten Katerstimmung gewichen...

Auch in anderen Ländern wie den USA ist das procedere der Zulassung und Art und Umfang der Impfpromotion mittlerweile Gegenstand intensiver medizinethischer Untersuchungen - auch dies ein in der Impfgeschichte einmaliger Vorgang (Tomljenovic 2012).

Die bisher als Hort wissenschaftlicher Unabhängigkeit geltende Cochrane-Collaboration, die in der Vergangenheit hervorragende und in ihrer Objektivität beispiellose Übersichtsarbeiten zu und Bewertungen von medizinischen Verfahren erstellte, gerät anlässlich einer derzeit in Arbeit befindlichen Stellungnahme zur HPV-Impfung massiv in die Kritik. Lesen Sie hier einen zusammenfassenden Text von Dr. Martin Hirte.

Die HPV-Impfung kommt nicht zur Ruhe: nach scharfer Kritik am Zustandekommen des Persilscheins für die Impfung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) wurde jetzt in höchst ungewöhnlicher Art und Weise eine kritische Studie zur HPV-Impfung in letzter Minute nicht veröffentlicht.